REGENSBURGER PROFIL

FACHWISSENSCHAFT BILDENDE KUNST UND ÄSTHETISCHE ERZIEHUNG

Praxis und Theorie der Bildenden Kunst und deren wechselseitige Durchdringung prägen das Fach „Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung“ in Forschung und Lehre. Kernanliegen sind die Entwicklung des eigenen künstlerischen Profils, die Werkanalyse und der Einbezug künstlerischer Entstehungsprozesse sowie die Analyse und Reflexion von Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozessen unter Beachtung von Bezugswissenschaften. 

Die Verknüpfung von Kunstpraxis und Kunsttheorie bildet das Fundament aller Studiengänge – Lehramt, Bachelor und Master. Entwicklungen streben in der Kunstpraxis vom Naturstudium bis zur eigenen künstlerischen Profilierung und in der Kunsttheorie vom reflektierten Wahrnehmen über die Analyse zur differenzierten Erkenntnis. Die Betrachtung der Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozesse unter wissenschaftlichen Fragestellungen hat die Planung zeitgemäßer, zukunftsorientierter und zielgruppenorientierter Lehre im Fach zum Ziel.

  • Profil der Fachwissenschaft Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung an der Universität Regensburg – Vollständig als [PDF]

WERKSTÄTTEN, ATELIERS, AUSSTELLUNGSRÄUME

Werkstätten, Ateliers und Ausstellungsräume sind für Forschung und Lehre im Fach Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung von grundlegender Notwendigkeit. Die Räume dienen der Lehre im Rahmen der Seminare und den Lehrenden und Studierenden, um an eigenen künstlerischen und wissenschaftlichen Projekten zu forschen.

  • Werkstätten [PDF]
  • Ateliers [PDF]
  • Ausstellungsräume: Kunsthalle der UR und ArtForum [PDF]

Weitere Informationen unter STUDIUM.

PROJEKTE

FORM.RAUM.GESTALT.
Aktuelle künstlerische Positionen in der Bildhauerei stehen im Zentrum des Projekts, mit Ausstellung, Begleitprogramm und Publikation. Die Ausstellung wird von 8.11.24 – 19.1.25 in der Kunsthalle der Universität Regensburg präsentiert. Das Projekt wird finanziell unterstützt von der Universitätsstiftung pro arte.

kunst labor

HUMAN NATURE.
Was ist der Mensch? Was ist Natur? Von welchem grundlegenden Verständnis gehen wir aus? Welche Entwicklungen lassen sich erkennen? Wie lässt sich der menschliche Blick auf den Menschen und auf die Natur fassen? Diesen und ähnlichen Fragen stellen sich Lehrende und Studierende des Instituts für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung in einem Kunstprojekt. Ergebnisse werden in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel Regensburg in einer Biennale gezeigt. Eine erste Ausstellung war von 2.12.23 – 28.1.24. Die Fortsetzung der Ausstellungsreihe, begleitet von einem wissenschaftlichen Programm, findet ab Oktober 2026 statt.

kunst labor

MENSCHENBILDER
Die Ausstellung Menschenbilder zeigte Werke von Birgit Eiglsperger im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München. Die Auseinandersetzung mit den Fragen nach dem Wesen des Menschen ist Kern ihres Schaffens und auch ein Anliegen der Ausstellung, in der Eiglspergers Werke auf Abgüsse antiker Statuen treffen und dabei vielschichtige Wirkungen erzeugen. Ein vielfältiges wissenschaftliches und kunstpädagogisches Programm unter Mitwirkung Studierender begleitete die Ausstellung

Publikation zum Projekt: Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung (Hrsg.). (2023). MENSCHENBILDER. Werke von Birgit Eiglsperger im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München. Regensburg: Universitätsverlag.

kunst labor

Das kunst.labor ist in Seminare von Prof. Dr. Birgit Eiglsperger im Rahmen des Masterstudiengangs eingebettet. Inhalte und Ziele sind die Analyse von Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozessen und die Planung zielgruppenspezifischer Lehre. Entwickelte Konzepte werden unter anderem in Ausstellungsprojekten realisiert, dokumentiert und reflektiert.

art and science

Die Lehrstühle für Organische Chemie und Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung führen seit 2014 gemeinsame Projekte durch, wobei es um eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Energiegewinnung durch Licht mit organischen Farbstoffen geht und dabei um ein Verständnis und eine Wertschätzung für Tageslicht, seine Energie und die ästhetischen Wirkungen. Perspektiven aus Wissenschaft und Kunst werden auf diese Weise sichtbar und stimulieren sich gegenseitig. Unterschiede und Parallelen in den Erkenntniswegen wissenschaftlicher Forschung, technologischer Entwicklung und der Kunst werden verdeutlicht, um ein besseres Verständnis und damit eine erhöhte Aufgeschlossenheit zu fördern.

kunst trifft technik

Seit 2010 arbeitet die AVL-Software and Functions Regensburg, in dem Projekt „Kunst trifft Technik“ mit dem Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung unter der Leitung von Josef Mittlmeier zusammen. In der High-Tech-Firma arbeiten die Erfinder u.a. an technischen Lösungen für Antriebstechnik und Energiemanagement für Kunden weltweit. Im Kunstprojekt erarbeiten die Studierenden ihre Bild-Motive aus der Begegnung mit den Ingenieuren und denken in ihren Gemälden das Unsichtbare hinter der Technik weiter als dies Diagramme und Formeln darstellen können. Die Ergebnisse dieses anregenden Austausches finden in jährlichen öffentlichen Ausstellungen in Regensburg und Budapest ihren Höhepunkt. Ein jährlich erscheinender Kalender würdigt die Beiträge der Studierenden und verbreitet ihre Bilder überregional.

Von 2012-2020 wurde alle zwei Jahre im Rahmen des Projekts spaces eine gleichnamige Ausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel in der Altstadt von Regensburg präsentiert. Die Exponate haben ihren Ursprung in der interdisziplinären Projektarbeit, in der Studierende und Lehrende das Phänomen Raum aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

Publikation zum Projekt: Eiglsperger, B., Greenlee, M., Jansen, P., Schmidt, J., Zimmer, A. (Hrsg.). (2013) Spaces. Perspektiven aus Kunst und Wissenschaft. Kunst und Wissenschaft, Bd. 2. Regensburg: Universitätsverlag.

zam

Das Projekt Kunst für das Paul Gerhardt Haus (2015-2017) hatte die künstlerische Gestaltung des neu erbauten Paul Gerhardt Hauses zum Ziel, das das Zentrum für Altersmedizin in Regensburg beherbergt. Studierende und Lehrende der Bildenden Kunst und Ästhetischen Erziehung stellten sich dieser Aufgabe durch inhaltliche Auseinandersetzung und erschlossen das Themenfeld nicht nur aus der Perspektive der Kunst, sondern auch aus Sicht der Medizin und Psychologie. Sie traten in einen schöpferischen Prozess ein, der sie von der Idee zum Werk und dessen Positionierung im Gebäude führte. Kunst für das Paul Gerhardt Haus war ein Kooperationsprojekt mit dem das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg, der Evangelischen Wohltätigkeitsstiftung in Regensburg und dem Lehrstuhl für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität, Regensburg.

Publikation zum Projekt: Eiglsperger, B., Kestler, A. (Hrsg.). (2017). Lebensraum. Kunst für das Paul Gerhardt Haus. Kunst und Wissenschaft, Bd. 3. Regensburg: Universitätsverlag.

  • Archiv: Liste weiterer Projekte in Forschung und Lehre sowie Ausstellungen und Publikationen [PDF]
PUBLIKATIONEN
Bildende Kunst

Reihe: Bildende Kunst: Praxis Theorie, Didaktik [pdf]

Kunst und Wissenschaft

Reihe: Kunst und Wissenschaft [pdf]

Reihe: kunst.preis Ausstellungskataloge

Reihe: Kunstpreis Ausstellungskataloge [PDF]

Publikationen des Instituts, erschienen außerhalb der Publikationsreihen

Publikationen des Instituts, erschienen außerhalb der Publikationsreihen [pdf]

PROMOTION

Im Fach Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung kann die Prüfung zur Erlangung des akademischen Grades einer Doktorin beziehungsweise eines Doktors der Philosophie abgelegt werden.

  • PROMOTIONSORDNUNG Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft, Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften, Universität Regensburg [Link]
  • Liste laufender und abgeschlossener Dissertationen [PDF]